11/15/10

Was hat kolumbianische Kohle mit der Schweiz zu tun?

15.11.2010 | Interview von Stephan Suhner

Kolumbianische Bergbaubetroffene treffen Schweizer Kohlegegner

Auf Einladung der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, FIAN Deutschland und der Klima Allianz weilen der Gewerkschafter Alfredo Tovar aus La Jagua und der Lehrer Nilson Ramirez aus dem indigenen Dorf Tamaquitos vom 15. November bis 4. Dezember 2010 in der Schweiz und in Deutschland. In der Schweiz fanden mit Unterstützung von Incomindios, den Amnesty Hochschulgruppen Bern und Zürich und dem Netzwerk gegen Schweizer Kohleinvestitionen verschiedene öffentliche Veranstaltungen, Gespräche mit Energiewerken, Regierungsstellen und Lokalpolitikern sowie mit Journalisten statt. Ziele der Reise sind einerseits, Schweizer Stromunternehmen und die politischen Kontrollinstanzen über die Probleme bei der Kohlegewinnung in Kolumbien zu sensibilisieren und auf die Anliegen der betroffenen Bevölkerung aufmerksam zu machen, andererseits aber auch über die internationale öffentliche Anklage Druck für Verbesserungen in den Bergbaugebieten Kolumbiens aufzubauen. In diesem Monatsbericht lassen wir die beiden Gäste zu Wort kommen: Alfredo arbeitet in der Kohlenmine Carbones de la Jagua der Zuger Glencore, Nilsons Dorf Tamaquitos liegt in unmittelbarer Nähe der Cerrejón-Mine.

Verschiedene Schweizer Energiekonzerne, darunter unter anderem SN Energie, die Tessiner AET, Repower aus Graubünden, die Berner BKW, planen Investitionen in Kohlekraftwerke im Ausland, besonders in Deutschland. So sind beispielsweise in Brunsbüttel zwei Kraftwerksblöcke mit je 900 MW Leistung geplant, die jährlich fast den CO2-Auststoss von 50 Prozent der Schweizer Autos produzieren würden. Die Schweizer Gesetze verhindern, dass solche Kraftwerke bei uns gebaut werden können. Verschiedene lokale Bürgergruppen sowie grüne und linke Lokalparteien bekämpfen diese klimaschädlichen Schweizer Investitionen im Ausland. Die Kohle für diese Kraftwerke käme mit grosser Wahrscheinlichkeit aus Kolumbien, denn schon heute ist Kolumbien der zweitgrösste Lieferant von Kraftwerkskohle nach Deutschland, direkt hinter Russland. Die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien arbeitet von ihrem Mandat her nicht schwerpunktmässig zur Klimafrage, sondern kümmert sich um die Auswirkungen des Kohlebergbaus in Kolumbien. Von den drei grossen Kohleproduzenten Kolumbiens sind zwei teilweise in „Schweizer Hand“: Cerrejón gehört zu einem Drittel Xstrata, Glencore besitzt eine grosse Kohlenmine in La Jagua im Departement Cesar. Zusammen mit dem US-Konzern Drummond bestreiten diese den Löwenanteil der kolumbianischen Kohlenexporte.

Schweizer Verantwortungsträger drücken sich um ihre Verantwortung

Die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien setzt sich dafür ein, dass diese Kohlenbergwerke, solange sie noch produzieren, würdige Arbeitsplätze bieten, die Arbeits- und Gewerkschaftsrechte respektiert werden, die Umweltbelastung so weit möglich reduziert wird und Menschenrechtsverletzungen verhindert respektive geahndet werden. Insbesondere setzen wir uns aber für ein Mitbestimmungsrecht der lokalen Bevölkerung ein, sei dies in Bezug auf die Verwendung der Royalties, der Nutzungsgebühr, die die Unternehmen für den Rohstoffabbau entrichten, sei dies in Bezug auf die Akzeptanz neuer oder die Erweiterung bestehender Minen. Ein wesentliches Element dazu ist für afrokolumbianische und indigene Gemeinschaften die vorgängige Konsultation und die freie und informierte Zustimmung gemäss ILO Konvention 169 [1]. Seit Kolumbien diese 1991 ratifiziert hat, wurde die Wayuu-Bevölkerung, die von Cerrejón massiv betroffen ist, nie gefragt, ob sie damit einverstanden ist, dass ihr Territorium massiv reduziert, verschandelt und zweigeteilt wird. Auch die Afrokolumbianer im Umfeld des Cerrejón und in La Jagua erhalten bisher kein Mitsprachrecht. Wir ersuchten deshalb bei Glencore und Xstrata um Gespräche für Alfredo und Nilson, was aber beide Firmen ablehnten. Auch die Schweizer Regierung zeigte sich sehr zurückhaltend gegenüber den berechtigten Anliegen des Gewerkschafters und des Indigenenvertreters. Bei Repower stiessen wir auf erstaunlich offene Ohren und konnten konkrete Anliegen präsentieren, auf die Brunsbüttel bei einem allfälligen Kohlenkauf achten sollte. Doch lassen wir nun die beiden Vertreter aus Kolumbien zu Wort kommen.

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Interview mit Nilson Ramirez und Alfredo Tovar

Alfredo Tovar arbeitet seit 22 Jahren in einer Kohlenmine in La Jagua, die früher einem kolumbianischen Unternehmen gehörte und seit sechs Jahren unter dem Namen Carbones de La Jagua zu Glencore gehört. Nilson Ramírez stammt aus Roche, ist Afrokolumbianer, lebt aber seit Jahren als Lehrer in der indigenen Gemeinschaft Tamaquitos. Sowohl Roche wie auch Tamaquitos gehören zu den rund sechs Dörfern, die wegen der Ausbreitung der Kohlenmine El Cerrejón umgesiedelt werden müssen.

ASK: Nilson und Alfredo, was sind aus eurer Sicht heute die drängendsten Probleme im Zusammenhang mit den Kohlenminen in Cesar und Guajira?

Alfredo: Als Arbeiter und Gewerkschafter bei Glencore bin ich natürlich durch die Verletzungen der Arbeits- und Gewerkschaftsrechte bei Glencore betroffen. In den sechs Jahren, seit Glencore die Mine gekauft hat, hatten wir drei Streiks, in den 15 Jahren davor nur einen. Nach fast 40 Tagen Streik konnten wir endlich Ende Juli 2010 einen neuen Gesamtarbeitsvertrag mit Carbones de La Jagua unterzeichnen. Wie schon in früheren Jahren hält sich aber Glencore nicht daran. Ein Beispiel: ich als gewerkschaftlich organisierter Arbeiter verdiene für dieselbe Arbeit deutlich weniger als ein Arbeiter, der nicht in der Gewerkschaft ist. Dadurch diskriminiert uns Glencore und mach den Beitritt zur Gewerkschaft unattraktiv. Glencore versprach, diesen Punkt innerhalb von zwei Monaten mit uns zu verhandeln, also bis Ende September. Bis heute haben aber noch keine Gespräche darüber stattgefunden. Es gibt aber auch grosse soziale Probleme: durch die zugewanderten Arbeiter stiegen die Lebenskosten, die lokale Bevölkerung verarmt. Viele können sich die Schule für die Kinder nicht mehr leisten, 11- oder 12-jährige Mädchen gehen schon in die Prostitution.

Nilson: Unser Umsiedlungsprozess hat im letzten Jahr einige Fortschritte gemacht, der Teufel steckt aber im Detail. Meine grundsätzlichste Kritik an Cerrejón ist, dass wir viel zu wenig konsultiert werden. Cerrejón drängt uns vieles auf, so das Unternehmen, das am neuen Ort die Häuser baut. Als Indigene Gemeinschaft hat Tamaquitos das Recht auf vorgängige Konsultation gemäss der ILO Konvention 169. Ein solcher wirklicher Konsultationsprozess hat aber weder mit uns noch mit irgendeiner anderen Gemeinschaft statt gefunden.

ASK: Ein wesentlicher Punkt war ja die Frage nach der Grösse des zukünftigen Landstückes. Wo steht ihr nun da?

Nilson: Ja, das ist ein für uns sehr wesentlicher Punkt. Für die Wayuu ist ja das Land die Grundlage ihrer Kultur, Wounmaikat ist die Mutter Erde. Viele Wayuus stellen deshalb den Bergbau grundsätzlich in Frage, weil dadurch Wounmaikat verletzt wird, ihr die Eingeweide herausgerissen werden. Aber auch für unsere traditionelle Lebensweise brauchen wir genügend Land, zum Jagen, für die Viehzucht und den Ackerbau, wir sammeln Heilkräuter. Früher hatten wir ein Territorium von etwa 5000 Hektaren zur Verfügung. Wir hatten zwar keine Besitztitel dafür, konnten das Land aber ungehindert nutzen. Cerrejón hat das umliegende Land kontinuierlich aufgekauft, die Bauernhöfe die uns Arbeit gaben, die umliegenden Wälder, alles. Heute leben wir eingepfercht auf 10 Hektaren Land. Durch die Verschmutzung wachsen unsere Lebensmittel schlechter, sogar die Heilpflanzen haben nicht mehr dieselbe Wirkung. Es ist für uns sehr wichtig, dass es am neuen Ort keine Verschmutzung gibt. Ein Teil unserer Ziele haben wir in harten Verhandlungen erreicht: wir haben 300 Hektaren fruchtbares Land bekommen. Wir wollten zwar ursprünglich mehr, in Tat und Wahrheit ist es zuwenig Land. Unsere Gemeinschaft ist aber nach so vielen Jahren des Kampfes auch etwas müde geworden, und hat sich damit zufrieden gegeben. Es ist zumindest viel besser als die heutige Situation, und ebenfalls sehr wichtig: wir werden mit der Umsiedlung zu einem Resguardo!

ASK: Alfredo, müssen in Cesar auch Dörfer umgesiedelt werden?

Alfredo: Die Minen von Glencore und insbesondere von Drummond expandieren ja stark, die Verschmutzung nimmt zu. Aktuell müssen mehrere Weiler der Gemeinde La Jagua umgesiedelt werden, so unter anderem Boqueron und Plan Bonito. Die Situation ist recht unübersichtlich. Unsere Gegend war stark von der Gewalt betroffen, viele Leute wurden vertrieben, neue siedelten sich an. Die sozialen Organisationen und Netze sind eher schwach. Ein Teil der Leute will nur verkaufen, was von raffgierigen Anwälten ausgenutzt wird. Andererseits steigt bei den Leuten aber auch das Bewusstsein, dass eine Umsieldung auf ein neues Landstück besser ist als bloss eine Geldentschädigung. Wir haben ja auch in La Jagua schon schlechte Beispiele erlebt, wo die Campesinos einfach verkauften und dann in der Stadt verarmten. Deshalb haben sich beispielsweise einige afrokolumbianische Vereinigungen gegründet, die für ihre Rechte kämpfen. Ein Problem ist, dass wegen den verschiedenen Vertreibungswellen der Paramilitärs heute mehrere Campesino-Gruppen Land oder Entschädigungen verlangen, z.B. bei der Hacienda El Prado. Dort wurden Kleinbauern vertrieben und gemäss jüngsten Zeitungsberichten haben die Bergbaukonzerne, darunter auch Glencore, das Land dann von Strohmännern der Paramilitärs abgekauft. Die vertriebenen Campesinos fordern nun ihre Rechte ein, auch gegenüber Glencore.

ASK: Wie ist den generell gesprochen die Situation rund um Cerrejón, wo es ja schon vor 20 Jahren erste Umsiedlungen gab?

Nilson: Beim Cerrejón gibt es eine ganze Serie an Dörfern, die der Mine schon weichen mussten und die heute keine befriedigende Lebenssituation haben. Zu erwähnen sind u.a. Oreganal und Manantial, die extrem schlechte Entschädigungszahlungen erhielten oder in halburbane Siedlungen gepfercht wurden, wo sie nicht mehr Landwirtschaft betreiben können. Auch in Dörfern wie Roche, Chancleta sind ja viele Personen weggezogen und ihre Häuser stehen leer oder viele haben unter Druck zu schlechten Preisen verkauft. Heute gibt es mehrere ungelöste Konflikte mit Cerrejón: es muss aufgearbeitet und korrigiert werden, was in der Vergangenheit an zu tiefen Entschädigungen bezahlt wurde; der Staat und das Unternehmen müssen die sozialen Netze wieder herstellen. Dazu ein Beispiel: Roche war das grösste Dorf und hatte sogar einen Polizeiposten. Über 400 Familien lebten in Roche. Heute will Cerrejón 25 Familien auf 25 Hektaren umsiedeln. Erstens ist das viel zu wenig Land für 25 Familien, zweitens sollten viel mehr Familien umgesiedelt werden. Deshalb entstand im Juni dieses Jahres Asorocheros, eine Vereinigung von 370 Familien, alle aus Roche, die die Anerkennung ihrer Rechte, eine Umsiedlung und eine Wiederherstellung des sozialen Netzes fordern. Ähnliche Prozesse gibt es auch für Oreganal und Manantial. Das alles wird noch ein weiter Weg sein und wir werden weiterhin die internationale Solidarität brauchen.

ASK: Ihr habt diese Woche an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen, an denen sehr kritisch über neue Kohlekraftwerke diskutiert wurde. Was hat das in euch ausgelöst?

Alfredo: Für mich als Arbeiter einer Kohlenmine war es natürlich sehr widersprüchlich, mir war das Ausmass des Wiederstandes gegen Kohle in Europa nicht bewusst. Wir leiden ja selber auch unter der Umweltverschmutzung des Kohleabbaus, auch unsere Lokalklima und der Wasserhaushalt verändern sich. Als Gewerkschaft versuchen wir, uns für eine strenge Durchsetzung der Umweltnormen in den Minen einzusetzen, aber die Kontrollen der Umweltbehörden sind sehr lasch. Andererseits leben mehrer Tausend Familien direkt von der Arbeit in der Mine, und pro Minenarbeiter kommen 2-3 weitere Familien oder Arbeiter, die indirekt davon leben, in Restaurants, im Handel. Was uns beunruhigt ist, dass die Mine kaum lokale Entwicklung schafft, dass die wenigen Steuern und Gebühren nicht in eine nachhaltige Zukunft unserer Region investiert. Wenn die Minen entweder ausgeschöpft sind oder sich die Kohle wegen des Klimawandels nicht mehr verkaufen lässt, bleiben uns nur riesige Krater und Verschmutzung, aber keine zukunftsträchtigen Industriezweige oder Dienstleistungsunternehmen.

Nilson: Uns hat die Mine ja bisher gar nichts gebracht, weder Arbeit noch sonst Wohlstand, nur Armut und Krankheit. So gesehen möchte die Mehrheit der Wayuus keine Mine mehr auf ihrem Territorium. Uns ist klar, dass es schwierig ist, Cerrejón zu stoppen, aber wenn in Europa weniger Kohle verbraucht wird, expandiert Cerrejón vielleicht weniger stark und wir können unser Territorium besser vor der Zerstörung bewahren und die Umweltverschmutzung reduzieren.

ASK: Was erhofft ihr euch von eurer Reise durch die Schweiz und durch Deutschland?

Alfredo: Wir hatten ja mit eurer Unterstützung um ein Gespräch mit Glencore in Zug ersucht, da wir für viele Probleme in Kolumbien keine Lösungen gefunden haben. Nun sagt Glencore, wir müssten mit dem Chef von Glencore in Kolumbien, Herrn Nagle, sprechen. Dabei haben wir seit über einem Jahr nicht mehr mit ihm sprechen können. Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit, die ich hier erreichte, und das Versprechen von Glencore, uns in Kolumbien auf oberster Stufe zu empfangen, etwas bewirken und wir für die verschiedenen Probleme Lösungen finden. Dazu gehört die Diskriminierung der gewerkschaftlich organisierten Arbeiter, die andauernde Verfolgung und Anfeindung der Gewerkschaftsführer, aber auch die fehlenden sozialen Investitionen. Vor einem guten Jahr hat die Bevölkerung der Region den Minen und der Regierung einen umfassenden Forderungskatalog präsentiert, um die soziale Lage zu entschärfen, passiert ist bis heute nichts!
Nilson: Wie gesagt, wir haben im letzten Jahr bedeutende Fortschritte gegenüber Cerrejón erzielt, dies nur dank der internationalen Solidarität von euch in der Schweiz, von unseren Freunden in den USA, in England und in Deutschland. Ich hoffe, dass wir dank dieser Reise weitere rasche Fortschritte für Tamaquitos und all die anderen betroffenen Gemeinschaften und Dörfer erreichen können, dass mit ihnen abgesprochene Lösungen für ein würdiges Leben gesucht und ihr soziales Netz wieder hergestellt wird. Insbesondere hoffe ich aber auch, dass Cerrejón uns bezüglich des weiteren Betriebs der Mine umfassend konsultiert, bedeutend mehr zur Reduktion der Umweltbelastung unternimmt und die erkrankten Personen in den Gemeinschaften ernst nimmt und eine gute medizinische Versorgung garantiert.

[1] Siehe Monatsbericht 10/2010

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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com