09/15/10

Land – Basis für Frieden!

15.09.2010 | von Rafael Figueroa* (Suippcol), übersetzt von Sylvia Meyer

Gemeinsam mit zwei VertreterInnen des Friedensnetzwerkes von unten reise ich vom 19.-31. Oktober in die Schweiz, um die Kampagne “Land – Basis für Frieden” vorzustellen. An konkreten Fallbeispielen zeigt das von SUIPPCOL unterstützte Friedensnetzwerk die Landproblematik in Kolumbien auf und präsentiert seine innovativen Vorschläge zur Unterstützung seiner Bemühungen für Frieden. Warum das Thema “tierra y territorio” für die Gemeinschaften so zentral ist, lesen Sie hier.

Der Fokus der Kampagne liegt auf den Kernthemen Frieden, Land und Territorium. Die kolumbianische Öffentlichkeit ist sich der Probleme um den Zugang zu und die Konzentration von Land bewusst. Sowohl die Zivilgesellschaft als auch die Regierung setzen sich mit der Nutzung von natürlichen Ressourcen und der Degradierung von Ökosystemen auseinander. Es ist auch allseits bekannt, dass die Gesamtheit dieser Probleme ursächlich zum internen bewaffneten Konflikt in Kolumbien beiträgt. Die Bemühungen für einen nachhaltigen Frieden und die Entwicklung hin zu einer wahrhaftigen und pluralistischen Demokratie in Kolumbien hängen in grossem Mass von der Lösung der Landfrage ab.

Landnutzung Kolumbien (SUIPPCOL). Die dunkelblaue Fläche bezeichnet die konzentrierten Landflächen, die hellblaue Naturschutzgebiete. Das rote Teilstück bezieht sich auf Landflächen von Kleinbauern, die Titel besitzen. Violett sind die enteigneten Flächen markiert und hellgrün die Flächen, für die noch keine Titel für Kleinbauern vorliegen.

Daten und Fakten

Die erste bekannte Tatsache ist die enorme Konzentration ländlichen Besitzes in Kolumbien: 54.890.000 Hektaren mit formalen Titeln gehören 190.000 Besitzern. Das sind 0,4% der Bevölkerung. Die übrigen 12.684.000 titulierten Hektaren sind in den Händen von ungefähr 3.000.000 Menschen. Um das Ausmass zu verdeutlichen hier ein Vergleich: Wenn man die flächenmässig grössten privaten Landtitel zusammenzählt, die einigen Wenigen gehören, dann ergibt sich daraus ein Gebiet, in der die Schweiz flächenmässig acht Mal Platz hätte. Die Bedeutung solcher Zahlenspiele kann man nur verstehen, wenn man diese Flächen mit Leben füllt: Schätzungsweise 8.000.000 Menschen siedeln in ländlichen Gebieten Kolumbiens – oft in einem Umfeld, in dem Vertreibungen und bewaffneter Konflikt üblich sind. Die Territorien, die Kleinbauern, indigene und afrokolumbianische Gemeinschaften heute bewohnen, umfassen insgesamt circa 4.9 Millionen Hektaren. Die Menschen haben jedoch keine Besitztitel für das Land, das sie bearbeiten. Diese Flächen sind sprichwörtlich der Brotkorb der Nation und das letzte Reservat der Ernährungssicherheit, denn 45 Prozent der Grundnahrungsmittel am nationalen Markt werden dort produziert. Die oben genannten Bedingungen führen dazu, dass Kolumbien auf Platz drei der Länder mit der grössten Ungleichverteilung in Lateinamerika liegt, getoppt nur von Guatemala und Brasilien. Weltweit schafft es Kolumbien auf den unrühmlichen dreizehnten Platz.[1]

Regionale Fallbeispiele: Der Süden Bolivars, Cordoba und der Chocó

Wenn man zu Statistiken Geschichten erzählt, nimmt die Landproblematik allmählich Gestalt an. Drei beispielhafte Fälle von Gemeinschaften des Red de Iniciativas y Comunidades de Paz desde la Base sollen die Landproblematik illustrieren und zeigen, wie das Netzwerk arbeitet.

Korruption in El Garzal

Im Gegensatz zu den umliegenden Weilern ist in den Gemeinschaften von El Garzal noch kein Grossgrundbesitzer oder ein bestimmtes Unternehmen physisch präsent. Ungefähr 800 Menschen leben in der Region und El Garzal ist bis heute der letzte Fleck im Süden des Departements Bolivar, in dem es rein faktisch noch keine Landkonzentration gibt. Durch das Zutun verschiedener regionaler Behörden und mit Unterstützung von Paramilitärs wurden allerdings illegaler Weise gefälschte Besitztitel anerkannt. Diese umfassen mehr als 12’000 Hektaren. Das sind 4000 mehr als der gesamte Verwaltungsbezirk misst. Die staatliche Beteiligung bei der Räumung, die bis 2006 realisiert werden sollte, ist offenkundig.

Seit 2010 zeichnet sich jedoch eine neue Entwicklung im Fall El Garzal ab: Die Titel haben nach und nach ihren institutionellen Rückhalt verloren. Die Familien von El Garzal konnten in direkter, geplanter und organisierter Weise juristisch bei den zuständigen Behörden in Simití intervenieren. Sie haben neue Prozesse angestrebt, bei denen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht befördert werden. Mittels politischem Druck ist es dem Friedensnetzwerk und befreundeten Organisationen schliesslich auch gelungen, Verhandlungen mit der Verwaltung zu führen, um die aktuellen administrativen Schritte zu überwachen.

Gewaltsame Vertreibung durch Paramilitärs in Cordoba

Besonders problematisch sind in Kolumbien auch die internen Vertreibungen: Paramilitärische Gruppen zwangen landesweit circa drei Millionen Personen gewaltsam zum Verlassen ihres Landes. So raubten sie ungefähr 5,5 Millionen Hektaren, mehr als die Gesamtfläche der Schweiz! Damit handelt es sich um die grösste gewaltsame Vertreibung der westlichen Hemisfäre. [2] Die geraubten Flächen wurden im Laufe der vergangenen Dekade zu grossen Haciendas zusammengefasst, die innerhalb kürzester Zeit Titel bekamen. Nach Schätzungen ist die enteignete Fläche fast sechs mal so gross wie diejenige, die von 1993 bis 2002 für die Agrarreform freigegeben wurde. Der Staat übernimmt kaum Verantwortung für die Rückgabe des Landes. Die angeblich demobilisierten Paramilitärs haben als Wiedergutmachung wenig mehr als 21.000 Hektaren zurück gegeben. Die Regierung Uribe verteilte ungefähr 66.295 Hektaren. Im Vergleich zu den illegal angeeigneten Flächen, mutet das lächerlich an.

Die Probleme, denen die Gemeinschaften von Las Arepas und Sitio Nuevo, Córdoba, ausgesetzt sind, veranschaulichen die Problematik: Circa 70% der Lagune Cienaga Grande del Sinu sind im Laufe der letzten 50 Jahre trocken gefallen (siehe Abbildung).

Ein Grossteil davon jedoch erst innerhalb der letzten acht Jahre, seit 2002. Dies führte dazu, dass viele Fische, so auch der Bocachico [3], und auch die tausenden Familien, die sich von ihnen ernährten, verschwanden. Ursache ist das Wasserkraftwerk Urrá. Es ist ein unglaublicher Generator – von Vertreibungen. Derzeit leben am Rande der Lagune Hunderte von Kleinbauernfamilien. Der Staat hat sie dort vor mehr als 15 Jahren auf 34’000 Hektaren Staatsland angesiedelt. Zweimal wurde bereits versucht, die Familien von Arepas auf gerichtliche Anordnung hin zu vertreiben. Und das aufgrund von erschlichenen Besitztiteln über Grundstücke, die offiziell untituliert und in Staatsbesitz sind. Diese Räumung fällt mit den Plänen für die zweite Bauphase des Wasserkraftwerkes zusammen. Andererseits geben Paramilitärs nun auch Baldios, also Staatsland, das ihnen nicht gehört, für die Wiedergutmachung von Opfern zurück. Die Erfahrungen des Falles Garzal konnten für die Verteidigungstrategie der Familien der Ciénaga Grande genutzt werden. In den letzten eineinhalb Jahren haben sich diese Gemeinschaften dank der Produktion von Nahrungsmitteln und der Verwurzelung auf ihrem Territorium erfolgreich der Vertreibung widersetzt.

Territorien im Fokus verschiedener Sektorpolitiken: Das Beispiel Chocó

Neben Landkonzentration und den massiven Vertreibungen spielen auch die grossen Sektorpolitiken in die Landfrage hinein. Besonders in den letzten zehn Jahren hat sich die Entwicklung in gewissen Bereichen verschärft. Die Politiken zielen rein auf Wirtschaftswachstum. Es fliessen keine sozialen oder ökologischen Überlegungen ein, die Grenzen des Wachstums aufzeigen könnten. Die auf Export fokussierte Agroindustrie soll noch weiter gestärkt werden und auch die Ausbeuteung der nicht nachwachsenden Rohstoffe soll ein nicht gekanntes Ausmass erreichen.

Das Resultat des eingeschlagenen Kurses ist eine Degradierung der Böden und der sehr fragilen und biodiversen Ökosysteme, denen globale Bedeutung zukommt. Die Umsetzung der nicht nachhaltigen Politik hat verständlicherweise verschiedentlich schon zu Problemen auf lokaler Ebene geführt. In einem Land, in dem ein interner Konflikt herrscht, treten wie zu erwarten auch schnell bewaffnete Akteure auf den Plan. Diese versuchen – auf die eine oder andere Art und Weise – Profit aus den Ressourcen zu schlagen.

Erdöl

Eines der klarsten Beispiele für die nicht nachhaltige Politk ist der Erdöl-Sektor, der unter der vergangenen Regierung Álvaro Uribe Vélez für einen Zeitraum bis 2019 geplant wurde. Die Krux dieser Pläne ist die Grössenordnung, in der neue Konzessionen erteilt werden: 2009 standen für die tatsächliche Erdölförderung zwei Millionen, für die Prospektion 17 Millionen Hektaren zur Verfügung. Im vergangenen August bot die Regierung im Rahmen einer internationalen Handelsrunde für Erdöl, Open Round 2010, jedoch gesamthaft 47 Millionen Hektaren dafür feil. Effektiv wurden 9.360.664 Hek-taren für Prospektion und Förderung zugesprochen, was geschätzt Investitionen von 1.086.000.000 Dollar bedeutet. Allein im kommenden Jahr werden 4 Millionen Hektaren neu zur Förderung freigegeben. Bedenkt man die zwei Millionen Hektaren, die innerhalb von 10 Jahren bis 2009 zur Verfügung standen, heisst das, dass die Gesamtfläche zur Förderung auf ein Dreifaches wächst.

Ein Grossteil dieser Investitionen soll in kollektiven Territorien von afrokolumbianischen Gemeinschaften, Naturschutzgebieten, indigenen Reservaten und heiligen Stätten realisiert werden. Dabei werden verschiedene Organisationsformen oder Rechtsansprüche der Gemeinschaften nicht differenziert. Auch eine Milderung der sozialen, kulturellen und ökologischen Auswirkungen wird nicht bedacht. Der Pazifikraum, in dem eine sehr hohe Zahl von endemischen Arten beheimatet ist und der zu einem der wichtigsten Biohotspots der Welt zählt, ist im Visier: Die Region beheimatet die weltweit dritthöchste Zahl an endemischen Arten. Dort leben auch verschiedene ethnische Minderheiten. Noch wurden diese Investitionen jedoch nicht realisiert und noch können Modifikationen und Grenzen ausgehandelt werden. Das gilt allerdings nicht für die Politiken anderer dynamischer Sektoren wie zum Beispiel Bergbau.

Illegaler Bergbau im Choco zerstört das Territorium der Gemeinschaften

Bergbau

Offizielle Zahlen sprechen von 5.800.000 Hektaren, die für legalen Bergbau genutzt werden. Anträge für Konzessionen für weitere 7.948.910 Hektaren liegen vor. Diese Zahlen geben jedoch keine Auskunft über das Ausmass des illegalen Bergbaus. Dieser könnte die offiziellen Zahlen leicht verdreifachen. Illegaler Bergbau zerstört unzählige Hektaren des tropischen Regenwaldes, Ökosysteme von strategischer Bedeutung und auch Wasserquellen. Ein aussagekräftiges Fallbeispiel in Bezug auf die illegale Ausbeutung natürlicher Ressourcen und die damit verbundenen Umweltschäden liefert die Situation des Gemeinschaftsrates (Consejo Comunitario [5]) der Opoca, kurz COCOMOPOCA, der von den am Oberlauf des Atrato siedelnden Gemeinschaften gegründet wurde. Seit 1981 sind die 43 Gemeinschaften Opfer des internen bewaffneten Konflikts. An den Flussbecken des Andagena und Tumutumbudo sind noch heute die Nationale Befreiungsarmee ELN und eine Front der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens FARC präsent. Andere Gruppierungen sind demobilisiert. Das permanente Agieren dieser Kräfte in der Region ist bekannt. Es gibt zwei registrierte Überfälle der Guerrilla, einen am 18.10.2000, den anderen am 17.12.2005 im städtischen Zentrum des Munizips Bagadó. Andererseits brachten transnationale Konzerne gleichzeitig auch die massive Präsenz von Armeetruppen mit sich, die teilweise auch Pflanzungen der Gemeinschaften zerstörten und die Bauern aufforderten, bei den multinationalen Konzernen zu arbeiten. In dieser letzen Phase des Konfliktes zwischen Armee und Guerrilla wurden zwei Anführer des COCOMOPOCA, Antonio Bolívar und Mario Cerdena, ermordet. Sie verloren am 27. Mai und 25. September 2009 ihre Leben.

Nichtsdestotrotz weigern sich die Gemeinschaften, ihr angestammtes Territorium zu verlassen. Das Gebiet, das der COCOMOPOCA beansprucht, umfasst 172’000 Hektaren. Das ist die Grösse von Luzern. Die kolumbianischen Regierung hat sich nun über zehn Jahre lang geweigert, das kollektive Recht auf Land der 43 afrokolumbianischen Gemeinschaften anzuerkennen.

Als der Cocomopoca sich entschloss, die die Strategie zur Verteidigung des Territoriums des Friedensnetzwerkes von unten anzunehmen, wurden Aktionen vor den Vereinten Nationen durchgeführt und Verhandlungen mit der Regierung gesucht. Es geht dabei vor allem um den schweren ökologischen Schaden und die Verletzung der Rechte der afrokolumbianischen Gemeinschaften.

Die Friedensstrategie und die Kampagne “Land – Basis für Frieden”

In dem Friedensnetzwerk verbinden sich 31 kleinbäuerliche Initiativen und indigene sowie afrokolumbianische Gemeinschaften des ganzen Landes. Mit der Unterstützung von SUIPPCOL hat das Netzwerk eine Strategie zur gemeinschaftlichen Verteidigung der Territorien entwickelt. Die Strategie ist einerseits die politische Beeinflussung, andererseits werden juristische Schritte gewählt: Zu Beginn wurden drei Regionen Kolumbiens als Pionierregionen identifiziert. Durch die Arbeit in diesen soll der Plan für eine interethnische Aktion entstehen, der dann auch von den weiteren Gemeinschaften des Netzwerkes übernommen werden kann. So soll aus den Territorien, also von unten, Frieden konstruiert werden. Dies ist das oberste Ziel des Friedensnetzwerkes und von SUIPPCOL.

Bei der oben beschriebenen Strategie kommt der diesjährigen Kampagne “Land – Basis für Frieden” eine wichtige Rolle zu: Die Zivilgesellschaft in der Schweiz soll sich mit den Gemeinschaften und Initiativen solidarisieren, die sich der Enteignung und der Ausbeutung der Territorien in Kolumbien widersetzen. Vor allem können SchweizerInnen und Schweizer ihre Solidarität durch Aktionen zur politischen Inzidenz zeigen. Oder aber sie können Prozesse, die die Gemeinschaften angestrebt haben, um ihre legitimen Ansprüche auf die Territorien auch rechtlich durchzusetzen, unterstützen. Die Gemeinschaften sind überzeugt, dass ihre Territorien sowohl aufgrund des ökologischen Wertes als auch aufgrund des Beitrages zur Ernährungssicherung internationale Bedeutung haben. Daher möchten sie vorschlagen, diese Territorien zu Gebieten zu deklarieren, die unter dem Schutz der Schweizerischen Zivilgesellschaft und weiteren interessierten Organisationen, Gemeinschaften und Institutionen steht. So kann die Konstruktion des Friedens von unten vorangetrieben werden.
Im Namen der Gemeinschaften möchte ich Sie herzlich zu den Abendveranstaltungen einladen, damit Sie persönlich die Berichte der Gemeinschaftsvertreter hören und offene Fragen mit ihnen diskutieren können. Ich hoffe, dass sich dadurch solidarische Beziehungen anbahnen können.


*Rafael Figueroa Rincón, 30 Jahre, Anwalt, ist seit einem Jahr der Koordinator der Strategie zur politischen Einflussnahme im Bereich Land und Territorium von SUIPPCOL. Seit sieben Jahren beschäftigt er sich mit den Rechten von ethnischen Minderheiten und dem Recht auf Land. Er hat schon verschiedene afrokolumbianische, indigene und kleinbäuerliche Gemeinschaften begleitet, besonders in den Regionen Chocó, Guajira, Bolívar, Córdoba, Cauca, Magdalena Medio, Caquetá und Nariño. Seine derzeitige Hauptaufgabe besteht in der Unterstützung des Friedens-netzwerkes von unten, bei dessen Versuch, die Enteignungen und Vertreibungen durch paramilitärische Gruppen, regionale Entscheidungsträger (politische wie ökonomische) sowie Megaprojekte und multinationale Konzerne zu verhindern. (Sergio Ferrari, E-Changer)

[1] Siehe CEPAL

[2]  Daten der Kommission des Verfassungsgerichts für das Monitoring der Politik zum Thema gewaltsame Vertreibung.

[3] Der Bocachico ist ein in Kolumbien typischer Fisch. Besonders im Departement Cordoba ist er ein beliebtes Nahrungsmittel. (Anmerkung der Übersetzerin)

[4] Durch die Gründung von so genannten Consejos Comunitarios haben afrokolumbianischen Gemeinschaften in Kolumbien besondere Rechte. Das Gesetz Nummer 70 von 1993 ermöglicht es den Consejos, kollektive Landtitel für die angestammten Territorien der ihnen angehörenden Gemeinschaften zu reklamieren. Für diese Territorien gelten gleichsam besondere Umweltbestimmungen. (Anmerkung der Übersetzerin)

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08.12.2016


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26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

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www.kuengkaffee.ch

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www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com