03/25/09

Das Volk der Awá im Strudel des Krieges

25.03.2009 | von Bruno Rütsche

In einer öffentlichen Erklärung vom 10. Februar 2009 klagten indigene Organisationen die FARC an, mindestens 17 Awá getötet zu haben, darunter auch Kinder. Zehn weitere Personen wurden getötet, als sie vor den Auseinandersetzungen zu fliehen versuchten. Wer für diese Morde verantwortlich zeichnet, ist bisher nicht geklärt. Eine Einheit der FARC übernahm später die Verantwortung für die Ermordung von acht Awá, welche sie beschuldigte, Spitzel der Armee und für den Tod zahlreicher Guerilleros
verantwortlich gewesen zu sein. Das Massaker macht deutlich, wie stark die Awá in den Strudel des Krieges geraten sind. Dafür sind – nebst Paramilitärs und Guerilla – auch die Regierung und ihre Politik verantwortlich.

Download pdf

Das Massaker der FARC – ein Beispiel der Grausamkeit dieses Konfliktes

Ab dem 1. Februar 2009 begann die Armee eine Offensive im Gebiet der Awá und Soldaten quartierten sich in Häusern von Awá-Familien ein. Mehrere Awá wurden von der Armee misshandelt und gezwungen, Informationen über die Guerilla zu geben. Die Gemeinschaft war gegenüber diesem Vorgehen der Armee ohnmächtig und schutzlos und wurde dadurch einem grossen Risiko ausgesetzt, zur Zielscheibe der FARC zu werden. Am 4. Februar 09 nahmen die FARC rund 20 Personen der rund 200 EinwohnerInnen des Ortes El Bravo gefangen, darunter Frauen und Kinder. Die Gefangenen wurden gefesselt zu einem Bach gebracht, wo einige von ihnen mit Macheten ermordet wurden. Die gleichen FARCGuerilleros holten am Tag darauf allein gelassene Kinder aus den Häusern. Welches Schicksal diese Kinder erlitten haben, ist ungewiss. Die FARC warfen der Gemeinschaft vor, mit der Armee zusammen gearbeitet und ihr Informationen über die Guerilla gegeben zu haben. Die Gemeinschaft der Awá sieht das Massaker der FARC als Repressalie, weil die Awá Soldaten in ihren Häusern beherbergen mussten. Am 5. Februar 09 kam es zu Gefechten zwischen Guerilla und Armee, wobei die Armee Gebiete der Awá bombardierte. Am 6. Februar 09 kam es zu erneuten Gefechten zwischen der Armee und der FARC, welche am 7. Februar weiter gingen. Aufgrund der Gefechte versuchten mehrere Familien innerhalb des Schutzgebietes oder in die Orte Samaniego, Barbacoas und Planadas Telembí zu fliehen, obwohl
die Wege in diesem Gebiet von der Guerilla vermint wurden. Rund 1300 Personen sind durch die Kämpfe eingeschlossen und von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Sie leiden unter Hunger und vor allem die Kinder sind von der Situation schwer betroffen. In einer vom 11. Februar 09 datierten Mitteilung, welche am 17. Februar verbreitet wurde, übernahm
die FARC die Verantwortung für die Ermordung von acht Indigenen, welchen sie vorwarfen, Spitzel der Armee und für den Tod vieler Guerilleros verantwortlich zu sein.

Das Volk der Awá zwischen allen Fronten

Das Volk der Awá lebt im südwestlichsten Zipfel Kolumbiens an der Grenze zu Ecuador und den zum Pazifik abfallenden Berggebieten. Ihr Lebensgebiet ist Teil des Departements Nariño. Ungefähr 300‘000 Hektaren Land wird heute von rund 22‘000 Awás bewohnt. Weitere 3‘000 Awá leben unmittelbar über der Grenze auf ecuadorianischem Gebiet. Rund 250‘000 Hektaren Land
sind den Awá als indigenes Schutzgebiet übergeben worden, wobei ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet weit ausgedehnter war. Rechtlich erhalten damit die indigenen Behörden eine weitgehende Autonomie. Jegliche Tätigkeit in diesem Schutzgebiet (z.B. Ausbeutung von Bodenschätzen
und Rohstoffen, Strassenbauten, etc.) muss mittels Konsultation von der Gesamtheit der indigenen Gemeinschaft gutgeheissen werden. Dazu ist der Staat durch die Verfassung und durch internationales Recht verpflichtet, so u.a. der Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO mit Sitz in Genf.
Seit Mitte der 90er Jahre geriet das Gebiet der Awá immer mehr in die Schusslinie verschiedener Interessen. Damit begann auch der Disput der bewaffneten Akteure um die Kontrolle über dieses Territorium. Gegen Ende der 90er Jahre drangen Guerillagruppen zunehmend in das indigene Schutzgebiet der Awá ein. Sie versuchten den indigenen Gemeinschaften ihr politisch-militärisches Projekt aufzuoktroyieren. Die politische, territoriale
und kulturelle Autonomie der Awá wurde dadurch verletzt und es kam zu Menschenrechtsverletzungen. Durch das Auftauchen paramilitärischer Gruppen ab dem Jahr 2001 in Verbindung mit wirtschaftlichen Interessen – vor allem Holzschlag, Ausbeutung von Bodenschätzen, Ölpalm- und Kokaanbau – verschärfte sich der Konflikt zusehends. Die Awá wurden von beiden Konfliktparteien regelmässig als Verbündete des Gegners diffamiert und gerieten so immer mehr zwischen die Fronten. Zudem ist auch die zweitgrösste Guerillagruppe ELN im Gebiet mit rund 300 Mann präsent. Die Komplexität des Konfliktes wird dadurch verschärft, dass sich ELN und die rund 600 Mann der FARC seit 2005 erbittert bekämpfen.


Im Juli 2005 demobilisierten sich offiziell mehr als 630 Paramilitärs der AUC.2 Doch bereits am Tag darauf, bewaffneten sich mehr als 300 der „Demobilisierten“ wieder und patrouillierten mit neuen Insignien. Aguilas Negras (Schwarze Adler) und Nueva Generación (Neue Generation) bedrohen soziale Führungsleute der Region. Die Rastrojos stehen im Dienst des Pazifik-Kartells und die Gaitanistische Selbstverteidigung arbeitet für einen Drogenbaron. Zwischen diesen beiden Gruppen und den Guerillaverbänden des ELN und der FARC kommt es immer wieder zu wechselnden Allianzen. Meist geht es um die Kontrolle des Drogen- und Waffenhandels und der
Schmuggelrouten. Inmitten all dieser ständig wechselnden Fronten bewaffneter Gruppen, die alle ihre eigenen Interessen mit Waffengewalt verfolgen, leben die Awá. Alle bewaffneten Akteure – eingeschlossen die Armee – versuchen die Awá in ihren Krieg zu involvieren. Niemand respektiert deren territoriale und politische Autonomie und ihre Forderung, als Zivilbevölkerung anerkannt und nicht in den Konflikt involviert zu werden.

Der Drogenkrieg – Ursache der eigentlichen Eskalation

Mit Beginn des Plan Colombia im Jahr 2000, der den Kokaanbau ausrotten und gleichzeitig die Guerilla von einer wichtigen Einnahmequelle abschneiden
wollte, begannen in den benachbarten Departements Putumayo und Caquetá die grossflächigen Besprühungen von Kokaanbauflächen. Tausende von kleinen Kokabauern verliessen ihre Parzellen und zogen in das Departement Nariño, wo sie wiederum Kokaparzellen anzulegen begannen. Innert kurzer Zeit wuchs die Kokaanbaufläche im Dep. Nariño auf rund 20‘000 Hektaren. Mit der Koka kamen auch die Laboratorien zur Herstellung von Kokain. Und es kamen auch all die bewaffneten Akteure, welche dieses Geschäft kontrollieren oder zumindest mitverdienen wollen. Vor allem das Land der Awá, aber auch die Gebiete der afrokolumbianischen Gemeinschaften, wurden von diesem Zustrom von Kokapflanzern betroffen. Während es früher im Departement Nariño praktisch keinen Kokaanbau gab, wurde es nun schlagartig zu einem Epizentrum des Drogenanbaus – und damit auch des Drogenkrieges. Urwald wurde von den Kokapflanzern abgeholzt und der Boden und die Flüsse durch die chemischen Substanzen zur Kokainproduktion verschmutzt. Bald kamen die Besprühungen mit Glyphosat dazu. „Auf lange Sicht besteht der grösste Schaden jedoch in der Gewalt und in dem sozio-kulturellen Zerfall, welche durch die Drogenproduktion ausgelöst werden“, meint Efraín Jaramillo, Ethnologe und Kenner der Situation. „Die Subsistenzwirtschaft ermöglichte den Awá eine gute und ausgewogene Ernährung und Gesundheit. Diese auf Selbstversorgung und Ernährungssouveränität basierende Wirtschaft wurde durch die illegale Wirtschaft ersetzt, welche Formen der kulturellen, spirituellen und sozialen Armut schafft und die Umwelt schädigt. All das war den Awá nicht bekannt. Im einstigen Paradies der Awá trifft man heute den Tod auf allen Wegen,
bei Streitereien von Betrunkenen und bei Überfällen.“
Im Rahmen der Politik der „demokratischen Sicherheit“ wurde ab dem Jahr 2002 das Territorium der Awá zunehmend militarisiert, was den Konflikt noch komplexer machte. Die Armee verübte verschiedene Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Sie operierte teils im Verbund mit den Paramilitärs und im Interesse von agroindustriellen Grossprojekten und Investitionen von multinationalen Unternehmen. So hat das Bergbauunternehmen Kedahda S.A., eine Tochter der Anglo Gold Ashanti, im Juni 2007 im Dep. Nariño 110 Anträge auf Schürfkonzessionen gestellt. Es kam zu Verletzungen der Konsultation der indigenen Gemeinschaften über Projekte in ihren autonomen Gebieten wie es durch die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation vorgesehen und gesetzlich geregelt ist. Die Armee war und ist ein weiterer, zusätzlicher Faktor des Terrors gegen die indigenen Gemeinschaften. Weit davon entfernt, zum Schutz der Awá
beizutragen, ist sie eine direkte Bedrohung für deren Überleben. Eines der Hauptprobleme ist, dass sowohl Regierung und die staatlichen Sicherheitskräfte, wie auch die Guerillaverbände und die Paramilitärs die indigene Bevölkerung in den Konflikt miteinbeziehen. Keine dieser bewaffneten Konfliktparteien respektiert das Prinzip der Unterscheidung zwischen Zivilpersonen und Kombattanten und alle verletzen damit einen Grundpfeiler des Humanitären Völkerrechts in gravierender Weise.
Präsident Uribe hat nach dem Massaker die Intensivierung der militärischen Operationen „zum Schutz der Awá“ und die Verstärkung der „Politik gegen den Terrorismus“ angekündigt und die Awá zur Zusammenarbeit mit der Armee aufgefordert. Zu den bereits im Dep. Nariño stationierten 17‘000 Soldaten sollen im Laufe des Jahres weitere 10‘000 dazu kommen. Uribe hat einen „Verbindungsoffizier“ ernannt, um das „Vertrauen zwischen den Awá und der Armee zu fördern“. So steht das Volk der Awá einer Vielzahl bewaffneter Gegner gegenüber, die alle das gleiche Ziel haben: Die Vertreibung der Awá aus ihrem ursprünglichen Gebiet und die gewaltsame
Durchsetzung ihrer eigenen, legalen oder illegalen Geschäfte. „Der Krieg vertreibt Indigene, die Schwarzengemeinschaften und Bauern aus den wirtschaftlich-strategischen Gebieten. Der Raub von Land und Rechten ist ein lukratives Geschäft für die Gewinner dieses Krieges“, betont Héctor Mondragón, ein bekannter Verfechter der Rechte der Indigenen.

Der Widerstand der Awá

Die Awá wehren sich gegen die Vereinnahmung durch die Armee, wie auch der anderen bewaffneten Gruppen. Sie wissen, dass sie damit zur Zielscheibe der anderen Konfliktakteure werden. Sie haben wiederholt die Entmilitarisierung ihres Gebietes verlangt und alle bewaffneten Akteure
aufgefordert, ihr Territorium zu verlassen und ihre Autonomie zu respektieren. Die Indigene Einheit der Awá UNIPA und das Cabildo Mayor von Ricaurte CAMAWARI repräsentieren das Volk der Awá. Seit Beginn der 90er Jahre haben die Awá grosse Anstrengungen unternommen, die interne Organisation zu verbessern und in ihren Gemeinschaften umfassende, mit ihrer Kosmovision übereinstimmende Entwicklungspläne zu entwerfen. Im Mai 2008 organisierten die Awá in Barbacoas eine öffentliche Anhörung durch das Ständige Völkertribunal über die Erdölausbeutung und die Pestizidbesprühungen. „Das Territorium der Awá ist für Spekulanten und traditionelle Grossgrundbesitzer auch daher interessant, weil durch dieses Gebiet Infrastruktur-Grossprojekte führen sollen. Dadurch hat es an Bedeutung und Wert gewonnen“, meint Héctor Mondragón und fügt hinzu, „die Bergbaufirma Kedahda ist hinter dem Gold her und die ‚Para-Ölpalmlatifundisten‘ haben es auf den Boden abgesehen.“ Damit tönt er an, dass Drogenhändler und Paramilitärs hinter den geplanten Ölpalmplantagen stecken.

Im Juni 2008 organisierten die Awá ihren ersten Kongress, an dem rund 2‘500 Delegierte teilnahmen. Dieser Kongress fand in der Gemeinde Barbacoas statt, ganz in der Nähe, wo die FARC jetzt das Massaker an den Awá verübte. Heute sind die Awá nicht mehr allein. Die Minga indigena – die Gemeinschaftsbewegung der Indigenen – hat den Awá ihre Unterstützung zugesagt. Sie will sich mobilisieren, um die Leichen der Ermordeten endlich bergen und bestatten zu können. Sie will mit ihrem unbewaffneten, gewaltfreien Protest „für den Schutz des Lebens eintreten, den Mördern Einhalt gebieten und für Gerechtigkeit sorgen. Und vor allem werden wir nicht schweigen!“

 

Weitere Fakten:

  • Im März 2008 wurden vier Awá des Schutzgebietes Vegas Changüí Chibusa ermordet. Diese Gemeinschaft ist Teil der Nationalen Bewegung von Opfern von Staatsverbrechen MOVICE. Den Morden vorangegangen waren massive Verhaftungen durch die Staatsanwaltschaft.
  • 46 Morde an Awá seit Beginn 2006 sind bisher völlig straffrei und nicht aufgeklärt.
  • Am 9. August 2006 wurden fünf Führungsleute der Awá in Altaquer ermordet. Oberst Juan Pablo Amaya machte dafür die Guerilla verantwortlich. Die Regierung meinte, einige der Ermordeten seien möglicherweise Guerilleros gewesen. Die Ermittlung der Staatsanwaltschaft führten zur Anklage gegen sechs Militärs und fünf Zivile.
  • Im Juli 2008 starben drei Awá-Kinder durch eine Mine, als sie am Fluss fischten. Im Jahr 2007 starben 13 Awá durch Minen. In Nariño legen alle Minen, auch die Armee.
  • In den vergangenen zehn Jahren kam es aufgrund des bewaffneten Konfliktes zu fünf massiven Vertreibungen, zu vier Massakern und rund 200 Ermordungen. Nariño weist eine hohe Zahl an Vertriebenen auf. 50 Personen wurden durch Minen verletzt und es kam zu Entführungen, willkürlichen Festnahmen, Verleumdungen, Drohungen, gewaltsamer Rekrutierung und ganze Gemeinschaften wurden von der Zufuhr von Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff abgeschnitten.

Quellen: Mitteilung von UNIPA und ONIC und IPS-Artikel von Constanza Vieira, 19. Febr. 2009

Öffentliche Stellungnahme der Diözese Tumaco


Am 12. Februar 09 nahmen die Bischöfe von sieben Bistümern des Südwestens Kolumbiens zum Massaker der FARC an den Awá Stellung, worin sie gegen „diesen Akt gegen die Menschlichkeit, verübt gegen Mitglieder
einer wehrlosen, friedlichen und schutzlosen indigenen Ethnie“ protestierten.
Am 19. Februar 09 gelangte die Diözese Tumaco mit einer ausführlichen Erklärung an die Öffentlichkeit. Sie schreibt darin:
„Leider ist dieses Massaker kein Einzelfall, sondern Teil der enormen Verschärfung der Gewalt und des Konfliktes in verschiedenen Teilen unserer Diözese, wofür sämtliche bewaffneten Akteure verantwortlich sind. In Tumaco sind allein in diesem Jahr 2009 bis am 19. Februar 45 Personen ermordet worden – dabei sind die Morde an anderen Orten der Pazifikküste nicht mitgezählt. (…) In San José in der Gemeinde Roberto Payán, wurden am 13. Febr. 09 drei Kinder und zwei Jugendliche durch eine Granate getötet, welche die FARC auf den Polizeiposten des Ortes abgeschossen hatte. Zehn weitere Zivilpersonen wurden verletzt und der ganze Ort aufgrund neuer Drohungen in Schrecken versetzt. (…) Barbacoas lebt in grosser Angst aufgrund der Präsenz sämtlicher bewaffneter Akteure. Am 8. Februar 09 wurde die Leiche des Arztes Heriberto Melo Calderón aufgefunden, welcher nach Presseberichten von der ELNGuerilla entführt und ermordet worden war. Anfangs Februar wurde ein sehr bekannter Motorrad-Taxifahrer in Barbacoas ermordet. Es wurden die Leichen mehrerer Personen – darunter von Unbekannten – auf den Abfallhalden des Ortes aufgefunden. Schätzungsweise 50 Kinder zwischen 10 und 15 Jahren sind allein im Jahr
2008 in Barbacoas in eine der bewaffneten Gruppen eingetreten. (…) Uns besorgt die Degradierung dieses sozialen und bewaffneten Konfliktes (…) und wir rufen alle legalen wie illegalen bewaffneten Akteure zur vollständigen
Einhaltung des Humanitären Völkerrechtes, der Menschenrechte und der Respektierung der Selbstbestimmung der Völker auf. Wir verlangen, dass sie
weder Kinder noch Minderjährige im Krieg einsetzen, noch rekrutieren.“

Aktuell

08.12.2016


Spenden an die ask!

Wir leisten unsere Arbeit für die kolumbianische Zivilgesellschaft mit viel Herzblut. Um unsere Kosten zu decken, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir freuen uns entsprechend über eine Spende auf:
PC-Konto 60-186321-2
(
IBAN CH33 0900 0000 6018 6321 2)

26.10.2016

Dezalé - Café de origen

Foto: Christian Reichenbach

Im Hochland von Inzá (Cauca) produzieren kleine Familienbetriebe in ökologisch wertvollen Mischkulturen ein sortenreinen Spezialitätenkaffee. "Dezalé - Café de origen". Dieser wird ohne Zwischenhandel, direkt und exklusiv an acht ausgewählte Röstereien in der Schweiz exportiert. Der stolze Bauer erhält dadurch ca. 150 -170 % des aktuellen Marktpreises. Fairer als Fairtrade! "Dezalé" wurde als Kooperative im Jahr 2001 von Hansruedi Auer-Lopéz gegründet. Heute sind 45 Familienbetriebe am sozialen Projekt beteiligt.

Es sind 8 Röstereien in der Schweiz, die exklusiv den Dezalé-Kaffee rösten und verkaufen:

www.diamantkaffee.ch

www.hosennen-kaffee.ch

www.kuengkaffee.ch

www.kaffee-knubel.ch

www.cafedumonde.ch

www.lacolumbiana.ch

www.spielhofkaffee.ch

www.oetterlikaffee.ch

Weitere Informationen direkt bei: dezalecafe@remove-this.yahoo.com