Regelmässige Informationen zu Kolumbien der:
Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien
 


Züruck Home

Kolumbien-Monatsbericht No. 07-08
Juli-August 2004

„Dieser Preis gehört den Gemeinschaften und Basisorganisationen des Chocó!“

Am 6. Juni 2004 wurde der Nord-Süd-Preis Wider das Vergessen der Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden der Diözese Quibdó / Chocó verliehen. Die Bethlehem Mission Immensee und des RomeroHaus zeichneten damit eine Arbeit mit Weitblick und Kreativität inmitten eines bewaffneten, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Konfliktes in einem der vernachlässigsten und umstrittensten Gebiete in Kolumbien aus. Gewürdigt wurde auch die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask, welche sich seit 1987 intensiv mit der Situation an der kolumbianischen Pazifikküste auseinandersetzt und Vertreterinnen und Vertretern von Basisorganisationen ermöglicht hat, in Europa ihre Situation bekannt zu machen.

Von Bruno Rütsche

Auszeichung für eine mutige und kluge Arbeit

Wenn Gerechtigkeit und Wahrheit walten sollten, dann müssten jetzt hier die Gemeinschaften und ihre Basisorganisationen diese Auszeichung und diese Ehre entgegen nehmen! Mit dieser bewegten Aussage eröffnete Padre Albeiro Parra, Leiter der Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden der Diözese Quibdó seine kurze Ansprache anlässlich der Verleihung des Nord-Süd-Preises Wider das Vergessen. An der feierlichen und bewegenden Preisübergabe nahmen rund 100 Personen teil, darunter auch Janine Voigt, Vertreterin des Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, und der neue Botschafter der Schweiz in Kolumbien, Herr Kupfer, welcher im August sein Amt in Bogotá angetreten hat. Anwesend waren u.a. aber auch VertreterInnen der Jury - darunter der TV-Moderator Röbi Koller - von Hilfswerken, von Amnesty International, der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask, von Klimabündnisgemeinden aus dem Vorarlberg und ExilkolumbianerInnen.

P. Albeiro Parra nahm mit seiner Aussage Bezug auf die Organisation OREWA, in der 269 indigene Gemeinschaften organisiert sind, auf die Bauernvereinigung des Atrato-Flusses ACIA, in der 120 Gemeinschaftsräte von Schwarzengemeinschaften vertreten sind, auf OPOCA, in der 54 Gemeinschaften des Oberlaufs des Atrato-Flusses zusammengeschlossen sind. Dabei gäbe es noch viele weitere Organisationen zu erwähnen, u.a. auch die Stadtteilorganisation von Quibdó OBAPO oder die Frauenorganisation Ruta Pacifica. Alle diese Organisationen haben sich in einem äusserst schwierigen Umfeld gebildet. Sie alle verfolgen das Ziel und haben die Hoffnung, gemeinsam den Erhalt ihrer Kultur, ihrer Lebensgrundlagen, ihrer Umwelt und ihrer Rechte als Gemeinschaften einzufordern. Diese gemeinsame Anstrengung nährt ihre Hoffung, eine Entwicklung zu erlangen, welche im Einklang mit ihren traditionellen Werten und ihrer einzigartigen Umwelt steht. Diese Organisationen und Gemeinschaften, legitime Besitzerinnen und Kennerinnen des Territoriums, bilden eine Garantie für die Bewahrung und Nachhaltigkeit der Ökosysteme, in denen sie leben. Für sie ist der Regenwald ein unabdingbarer, lebensnotwendiger Lebensraum, der ihr Leben, ihre Kosmovision und ihre wirtschaftlichen Tätigkeiten prägt. Der Regenwald ist für sie die Lebensquelle, deren Erhaltung und Intaktheit für das Leben der jetzigen und zukünftigen Generationen lebenswichtig ist.

Doch der Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden der Diözese Quibdó kommt - bei aller Bescheidenheit - ein enormes Verdienst zu. Sie hat es verstanden, die Basisorganisationen und indigenen- und Schwarzengemeinschaften des Chocó zu begleiten und den Aufbau von eigenständigen Organisation zu unterstützen. Sie hat ihnen Ausbildung, Information und Wissen zukommen zu lassen, ohne sie zu vereinnahmen oder ihnen ihre Sicht aufzudrängen. Dies ist der Grund, warum sich die Organisationen in der diözesanen Kommission und ihrer Arbeit repräsentiert sehen und die Kommission hohes Ansehen, Achtung und Autorität geniesst.

Die Kommission - eine Antwort auf den Krieg im Chocó

Die Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden ist aus dem langjährigen Engagement der Diözese Quibdó an der Seite der Indigena- und Schwarzenorganisationen entstanden. 1992 entstand das erste Menschenrechtskomitee in Carmen del Atrato aufgrund von Übergriffen und Morden an Führungsleuten von Bauernorganisationen und Gewerkschaften. Als 1996 eine Welle des Terrors den Chocó zu erfassen begann, fasste die Diözese den Beschluss, die Verteidigung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechtes zu ihrem Anliegen zu machen und die Basisorganisationen und Gemeinschaften zu befähigen, diese Rechte einzufordern.

1997 wurde die Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden gebildet und hat seither eine unermüdliche, harte und intensive Arbeit geleistet und die begleiteten Gemeinschaften zunehmend befähigt, Übergriffe der bewaffneten Akteure - Paramilitärs, Guerilla und Armee - einzuklagen, egal von wem sie verübt werden.

Ein besonderes Verdienst der Kommission ist es aber, sich nicht nur auf diese defensive Arbeit zu beschränken. Sie hat es verstanden, inmitten der Situation von struktureller Gewalt, Hunger, Wirtschaftsblockaden, Übergriffen, Vertreibungen, Massakern, Morden an Führungsleuten und einfachen Bauern, willkürlichen Verhaftungen und dem Verschwindenlassen von Personen, kreative und kluge Schritte zu unternehmen, um das Leben der Gemeinschaften erträglicher zu machen, die Situation anzuklagen, vor allem aber substantielle Verbesserungen zu erreichen. Herausragendes Beispiel einer solchen zukunftsgerichteten Aktion war die Pilgerfahrt den mehreren Hundert Kilometer langen Atrato hinunter bis nach Turbo, an der Ostseite des Golfs von Urabá, unter dem Namen atratiando - por un buen trato en el río Atrato (übersetzt etwa: auf dem Atrato unterwegs - für eine gute Behandlung des Atrato). An dieser Fluss-Pilgerfahrt im November 2003 nahmen rund 800 Personen aus 14 Nationen, 25 JournalistInnen, sowie VertreterInnen von Hilfswerken, der Kirche und von Basisorganisationen teil. Ziel der Pilgerfahrt: den Atrato-Fluss, die Lebensader des Departements Chocó, wieder dem Verkehr zu öffnen, die Versorgungslage und die Kommunikation unter der Bevölkerung zu verbessern.[1] Denn seit 1996 - mit dem Einmarsch der Paramilitärs und dem Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen - wurde der Fluss von den verschiedenen bewaffneten Akteuren kontrolliert. Der Verkehr auf dem Fluss kam zum Erliegen. Die Flussfahrt war aber auch Gelegenheit, öffentlich mehrere sogenannte humanitäre Zentren einzuweihen. Diese Zentren sollen der Bevölkerung im Falle von bewaffneten Auseinandersetzungen als vorübergehende Aufnahmeorte dienen und so der Vertreibung vorbeugen. Ebenso soll damit verhindert werden, dass die bewaffneten Akteure die Zivilbevölkerung als menschliches Schutzschild missbrauchen oder in die Kämpfe verwickeln. Die Zentren sind ein weiterer konkreter Schritt zur Einforderung der Autonomie der Organisationen, zur Ausübung ihrer legitimen Herrschaft über das Territorium und zum Schutz der Zivilbevölkerung vor der Vereinnahmung und Instrumentalisierung durch die bewaffneten Akteure.

Ausverkauf einer Region

Die kolumbianische Pazifikküste erstreckt sich von Panama bis nach Ecuador. Es ist ein Regenwaldgebiet mit einer der weltweit höchsten Niederschlagsmenge, mit einer immensen Biodiversität, mit Bodenschätzen - Gold, Platin, Kupfer, Kohle, Erdöl, Erdgas - und Tropenhölzern. Die Region verfügt über die strategischen Rohstoffe des 21. Jahrhunderts: Süsswasser, Biodiversität, natürliche Rohstoffe wie Holz, fruchtbare Böden und Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle und seltene, für die Industrie wichtige Mineralien.

Dazu ist die Region geostrategisch von höchster Bedeutung: Sie bildet die Brücke zwischen Atlantik und Pazifik, zwischen Zentral- und Südamerika und sie öffnet das Landesinnere Kolumbiens gegenüber dem Pazifikraum. Durch sie führen aber auch die Ausfuhrrouten für Kokain und die Einführwege für Waffen und Schmuggelware; für die Kriegsökonomie eine Region von zentraler Bedeutung.

Die kolumbianische Pazifikküste wird von gut einer Million Menschen bewohnt, rund 80% sind AfrokolumbianerInnen, Nachfahren der Sklaven, welche nach Kolumbien verschleppt wurden, 10% Indigenas und rund 10% Weisse und Mestizen. Schwarze- und indigene Gemeinschaften haben im Laufe der Jahrhunderte gelernt, inmitten des Regenwaldes, dem Zyklus der Natur und den vorhandenen natürlichen Ressourcen zu leben. Diese Bevölkerung lebt inmitten eines potentiellen Reichtums in unermesslicher Armut: Hier stirbt man nicht nur gewaltsam, sondern auch aufgrund der Ausgrenzung, der Verlassenheit und der Rückschrittlichkeit - also aufgrund der sozialen Situation - welche die Hauptursachen der Todesfälle sind. Fast 80% der Bevölkerung lebt in extremer Armut, 43% der ländlichen Bevölkerung sind Analphabeten und nur 60% haben Zugang zur Primarschule. Die Kindersterblichkeit liegt 20% über dem nationalen Durchschnitt und die Lebenserwartung liegt 20% unter dem nationalen Mittel. Für 400'000 Menschen gibt es nur ein zweitklassiges Spital. 74% der Bevölkerung überlebt mit weniger als dem Minimallohn.[2]

Die bis in die 80er Jahre völlig vergessene, wirtschaftlich, sozial und politisch vernachlässigte Region ist durch die wirtschaftliche Entwicklung auf Weltebene - die Globalisierung - die Bedeutung neuer Verbindungen und Welthandelsrouten und die Erschliessung neuer Ressourcen und Märkte schlagartig ins Zentrum ökonomischer Interessen gerückt. Dies mit dramatischen Folgen für die traditionell ansässige Bevölkerung und die Umwelt.

Die unter dem Namen Plan Pacifico bekannten Erschliessungspläne der Regierung sehen Megaprojekte im Bereich der Infrastruktur vor. So die Schaffung einer neuen Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik, die Vollendung der panamerikanischen Strasse und die Erstellung weiterer Strassenverbindungen, die Schaffung von Freien Produktionszonen, die industrielle Ausbeutung der Bodenschätze und des Tropenholzes, die Forcierung der extensiven Viehzucht und den Anbau von Ölpalmen. Diese Pläne haben die Region ins Zentrum des Hurrikan gerückt und einen unerbittlichen Kampf um die Kontrolle der Region entfacht. Paramilitärs - im Verbund mit der Armee - versuchen seit Mitte der 90er Jahre die Region unter ihre Kontrolle zu bringen und so jeglichen Widerstand gegen den offiziellen Entwicklungsplan im Keim zu ersticken. Die Guerilla ihrerseits, welche schon früher in der Region präsent war, hat sich teilweise tiefer in den Urwald zurück gezogen und führt von dort ihren Krieg weiter.

Die Zivilbevölkerung zwischen den Fronten

Hauptsächliches Opfer dieser Konfrontation ist die Zivilbevölkerung. Wechselseitig dominiert von Guerilla, dann wieder den Paramilitärs und der Armee, üben alle bewaffneten Akteure auf die Zivilbevölkerung Druck aus und zwingen sie, ihren Absichten zu dienen. Die Guerilla verlangt immer mehr den Anbau von Koka, um Finanzen für den Krieg zu haben, die Paramilitärs verlangen den Anbau von Ölpalmen oder die Umsetzung der Infrastrukturprojekte und die widerstandslose Unterordnung unter die offiziellen Entwicklungspläne. Keine der bewaffneten Gruppen - und dazu gehört auch die Armee - respektiert die Autonomie und die Rechte der ursprünglichen Bevölkerung. Von 1996 bis 2003 wurden allein im Chocó rund 50'000 Menschen gewaltsam vertrieben und rund 800 ermordet. Die Mehrzahl dieser Verbrechen wurden von den Paramilitärs verübt, in vielen Fällen mit der offenen Unterstützung und Zustimmung der Armee. Alle diese Morde verblieben in der absoluten Straflosigkeit. Die Guerilla verletzte wiederholt die territorialen Rechte von Indigena- und Schwarzengemeinschaften, griff mehrmals Polizei- oder Armeestationen an, wobei sie zivile Opfer bewusst in Kauf nahm. Bei Kämpfen mit paramilitärischen Einheiten feuerte die FARC am 2. Mai 2002 eine Gaszylinderbombe ab, welche auf die Kirche von Bojayá fiel, in der sich mehrere Hundert Menschen geflüchtet hatten. 119 Menschen kamen ums Leben, viele weitere wurden verwundet.

Die ursprünglichen Gemeinschaften stehen vor einer kaum zu bewältigenden Herausforderung: Einerseits hat die Regierung Entwicklungspläne öffentlich gemacht, in denen für die ursprüngliche Bevölkerung kein Platz ist. Der Reichtum der Region wird praktisch auf dem Tablett dem Meistbietenden zum Verkauf angepriesen. Andrerseits will die Bevölkerung Arbeit, Perspektiven, sozialen Fortschritt. In dieser Situation spalten die Angebote von Fortschritt die Gemeinschaften: Während einige in den Ölpalmplantagen, dem Kokaanbau, dem industriellen Holzschlag eine Zukunftsperspektive und vermeintlichen Fortschritt und Wohlstand sehen, bedeutet dies für andere die Zerstörung ihres wichtigsten Gutes: eines harmonischen, schonenden und nachhaltigen Nutzung ihrer Umwelt.

Die ursprüngliche Bevölkerung läuft Gefahr, inmitten dieser - mit kriegerischen Mitteln geführten - Auseinandersetzungen aufgerieben zu werden. Sie steht allen im Wege. Ihre Vertreibung hat zum Ziel, die Region den Investitionen zu öffnen und jeglichen Widerstand zum Vorneherein auszuschalten.

Globalisierte Solidarität als Antwort auf Megaprojekte im Rahmen der Globalisierung

Die Indigena- und Schwarzengemeinschaften haben früh erkannt, dass sie auf breite und weltweite Unterstützung angewiesen sind, soll ihr Kampf um ihre legitimen Rechte nicht völlig aussichtslos sein. Zudem stehen sie vor der Notwendigkeit, ihren Gemeinschaften entgegen den zerstörerischen Plänen eine Alternative zu bieten. Bereits 1989 besuchte eine Delegation Europa und machte klar, dass die Umsetzung der Pazifikpläne die Auslöschung der indigenen Völker, die Zerstörung der Schwarzengemeinschaften und die unwiderrufliche Vernichtung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichtes zur Folge hätte. Verschiedene Gruppen verstanden, dass die Unterstützung und die Solidarität mit der ursprünglichen Bevölkerung an der kolumbianischen Pazifikküste die beste Garantie und der beste und effizienteste Schutz des Regenwaldes bedeutete. Klimaschutz beginnt mit dem Schutz der Menschen, betitelte eine Vertreterin einer vorarlbergischen Klimabündnisgemeinde einen Artikel, in dem sie über den Besuch einer österreichischen Delegation im Chocó berichtete.[3] Heinz Allgäuer-Hackl sieht dabei die Klimabündnisstädte Europas nicht als Helfer: Wir haben von unseren Partnern im Chocó gelernt, was es heisst, nachhaltig zu leben, was es heisst, Grossprojekte nicht nur zu verhindern, sondern Alternativen aufzuzeigen und zu leben.[4]

In der Schweiz unterstützen drei Klimabündnisgemeinden ein Projekt im südlichen Teil der Pazifikküste. Sie haben mit dazu beigetragen, die kollektiven Landtitel zu erlangen und einen nachhaltigen Reisanbau zu gewährleisten. Dies heisst, dass die Organisation und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung verbessert wurden. Dies ist wichtig, um der Vertreibung durch bewaffnete Akteure oder der Abwanderung vorzubeugen.

Die spanische Organisation Paz y Tercer Mundo PTM (Friede und Dritte Welt) schickt Freiwillige vor Ort, welche u.a. die Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden bei ihren Fahrten begleitet. Der baskische Entwicklungshelfer Iñigo Eguiluz von PTM bezahlte seinen Einsatz an der Seite der Kommission am 18. November 1999 mit dem Leben, als ein Schnellboot der Paramilitärs vorsätzlich das Versorgungsschiff Arche Noah rammte, welches Lebensmittel in die abgeschnittenen Weiler entlang des Atrato-Flusses bringen sollte. Bei dem Angriff starb auch der kolumbianische Priester Jorge Luis Mazo.

Peace Brigades International PBI begleitete die Vertriebenengemeinschaften des Cacarica-Flusses im Auffanglager in Turbo und seit dem Jahr 2000 in den Rückkehrsiedlungen. Es ist wesentlich dieser internationalen Präsenz und Aufmerksamkeit zu verdanken, dass ein Teil der RückkehrerInnen bis heute dem andauernden psychologischen Terror, den Einschüchterungen und Drohungen, den gewaltsamen Übergriffen und der Ermordung von Mitgliedern der Rückkehrgemeinschaft trotzen und sich bis heute nicht erneut haben vertreiben lassen.

Die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask hat es sich zum Ziel gemacht, konstant über die Ereignisse an der kolumbianischen Pazifikküste zu informieren. Dazu steht sie in permanentem Kontakt mit der Kommission Leben, Gerechtigkeit und Frieden der Diözese Quibdó, aber auch vielen anderen Basisorganisationen der Indigena- und Schwarzengemeinschaften, mit Vertriebenen- und Menschenrechtsorganisationen. Als symbolhaftes Zeichen durfte die ask bei der Preisübergabe von der kolumbianischen Delegation aus Quibdó ein wunderschön gewobenes und gesticktes Band entgegen nehmen. Dieses Band ist Motivation und Verpflichtung für die ask, weiterhin von hier aus an diesem Band zu weben und die Bevölkerung an der Pazifikküste nicht allein zu lasse



--------------------------------------------------------------------------------

[1]Siehe auch Beiträge und Fotos zur Pilgerfahrt auf der Homepage der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien ask unter www.askonline.ch unter der Rubrik Themen / Pacifico, Biodiversität, Indigenas

[2]Alle Angaben aus Situación de guerra y violencia en el departamento del Chocó 1996 - 2002, Bogotá, November 2002

[3]Wendekreis 7-8/2003

[4]Zitat aus Wendekreis 7-8/2003

 

  top

Züruck Home